Urban Age 20. Mai 2021

Urban Age Debate 3: Localising transport

Städte nach der Pandemie: Die dritte Urban Age Debate diskutiert die Zukunft urbaner Mobilität

Für die Mobilität in Städten werden die frühen 2020er Jahre einen Wendepunkt darstellen, der kaum zu überschätzen ist: Die digitale Konnektivität wird die physische Erreichbarkeit zunehmend ergänzen, die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs wird neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle erfordern, und fiskalische Konjunkturpakete haben das Potenzial, entweder verkehrsintensive Stadtentwicklungsmuster weiter zu verfestigen oder den Fortschritt hin zu größerer Nähe in einzelnen Stadtbezirken auf der Basis von Dichte und gemischter Nutzung zu beschleunigen.

Zunächst könnten die größten Risiken für einen nachhaltigen städtischen Verkehr in einer pandemiebedingten Zunahme der Nutzung privater motorisierter Verkehrsmittel und der Fortsetzung der autoorientierten Stadtentwicklung liegen. Gleichzeitig haben viele Städte eine Zunahme des Fußgänger:innen- und Radverkehrs erlebt und zusätzliche Investitionen zur Unterstützung dieser Verkehrsarten möglich gemacht.

Infolgedessen wachsen Unsicherheiten: Welche Anteile werden in Zukunft verschiedenen Verkehrsträger an urbaner Mobilität haben? Welche Entfernungen werden in Städten zurückgelegt werden müssen, auf dem Weg zur Arbeit, aber auch darüber hinaus? Werden wir eine Verschiebung hin zu Stadtvierteln erleben, in denen alles in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen ist, die digitale Konnektivität als neue Möglichkeit urbaner und globaler Zugänglichkeit nutzen? Oder das Fortbestehen einer physisch verbundenen Ein-Stunden-Metropolregion?

Nach den ersten Veranstaltungen im Januar und April laden wir Sie ein zur dritten virtuellen Urban Age Debate „Localising transport - towards the 15-minute city or the one-hour metropolis?“

Wir freuen uns darauf, die Zukunft des städtischen Verkehrs im nächsten Jahrzehnt mit prominenten Führungspersönlichkeiten aus dem Bereich Mobilität zu diskutieren. Unsere Gäste sind Sir Peter Hendy, Vorsitzender von Network Rail, das die britische Eisenbahninfrastruktur besitzt, betreibt und entwickelt, Edward Glaeser, Fred and Eleanor Glimp Professor of Economics in der Faculty of Arts and Sciences an der Harvard University und Yolisa Kani, Chief Business Development Officer (CBDO) von Transnet, einem staatlichen Unternehmen, das das südafrikanische Schienennetz, Häfen und Pipelines besitzt und betreibt. Co-Chairs der Debatte sind Philipp Rode, Executive Director von LSE Cities und Associate Professorial Research Fellow an der LSE, und Isabel Dedring, Global Transport Leader und Group Board Member bei Arup.

Die COVID-19-Pandemie hat das Wesen der Städte grundsätzlich in Frage gestellt. Die Schließung von Grenzen und Unternehmen und Social Distancing wirken sich weltweit in fast allen Städten aus und bedrohen das urbane Leben, wie wir es kennen. Eine Neubewertung von Themen wie Dichte, urbane Wirtschaft, Mobilität, Governance und Nachhaltigkeit könnte die Folge sein. Urban Age nimmt diese Themen mit den „Urban Age Debates" auf.

Materialien zur Debatte

Kernthesen 

Trailer 

Aufzeichnung der Debatte

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Das Event wird unterstützt von SAP SE und dem Knowledge Partner Teralytics.