Europa

Was ist die Politikwerkstatt?

Ob wir uns im Alltag mit Außen- und Europapolitik befassen oder nicht – private und berufliche Interessen jedes einzelnen sind von der Gestaltung unserer auswärtigen Beziehungen abhängig. Die Auseinandersetzung mit zentralen europapolitischen Fragen sollte deshalb nicht allein Sache von Politikern und Experten sein. Es braucht mehr Austausch mit Bürgern, vor allem mit denen, die in ihren jeweiligen Bereichen Meinungsführer und Multiplikatoren sind. Mit dem neuen Projekt „Politikwerkstatt“ schaffen die Alfred Herrhausen Gesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik  – eine Plattform für diesen unentbehrlichen Austausch. 

Warum Politikwerkstatt?

Nur durch eine breite gesellschaftliche Diskussion, die über die politischen Eliten hinausgeht, kann Außenpolitik demokratischen Rückhalt finden. Die Alfred Herrhausen Gesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) planen mit der Politikwerkstatt deshalb eine Reihe interaktiver Workshops, in der bisher ungehörte Stimmen eingefangen und neue Lösungen entwickelt werden. Das Ziel der Workshops ist, ergebnisorientiert an außenpolitischen Fragen zu arbeiten. So soll die politische Diskussion um neue Perspektiven bereichert werden. 

Wie arbeitet die Politikwerkstatt?

Alfred Herrhausen Gesellschaft und DGAP arbeiten derzeit für die Politikwerkstatt an der Entwicklung eines inklusiven Formats, um häufig exklusiv von politischen Eliten und Think Tanks diskutierte außenpolitische Fragestellungen mit neuen Zielgruppen zu bearbeiten. Dies können zum Beispiel regionale Akteure wie lokale Journalisten, Mitarbeiter von Industrie- und Handelskammern oder Schulleiter sein. Die Gäste haben in der Politikwerkstatt Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Positionen zu entwickeln. Auch ohne fachspezifisches Vorwissen: Vor Ort werden alle Teilnehmer informiert und auf den gleichen Wissenstand gebracht.

Eine Abschlusspublikation zur Veranstaltungsreihe wird die dabei entwickelten Positionen festhalten. Die Ergebnisse werden außerdem im Rahmen der nächsten Denk ich an Deutschland-Konferenz in Berlin vorgestellt und in Gespräche mit Politikern eingebracht.

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